Apollinische Netze & Seife

Das Ensemble

Das Ensemble "Apollinische Netze & Seife" arbeitet seit 1993 kontinuierlich zusammen,mit den Gründungsmitgliedern J. Hanken und M. Wenninger, seit 1997 mit M. Kuse, C.M. Steens und A.A.Z. Wenninger, im Jahre 1999 stieß J. Kenter hinzu.

Weitere Informationen zu den Musikern verbergen sich hinter ihren Bildern.

Sie

- nehmen jede Gelegenheit wahr, interdisziplinär zu arbeiten.
- sind fleissige Teetrinker.
- gehen Unachtsamkeit und Gleichmaß gewaltig auf die Nerven.
- wissen, daß zwischen 2 Ganztönen nicht nur ein Halbton, sondern beliebigviele Töne liegen.
- waren abhängig von Milch, Tabak (5 aus 6), einem bestimmten Regencape,Frau Hankens Kuchen, Heizungen, ÖPNV.
- bevorzugen Blätter von "van Doren" und "Hemke", Saiten von "D´Addario"und "Hannah Bach", Rucksäcke und Gemischtwarenhandlungen.
- hätten gern mehr Geld.
- finden "KomponistInnen", "Inspiration" und "Groove" äußerst verdächtig

... und führen nun auch ihr eigenes Weblog!

Meinungen:

der unterschied von ton und geräusch ist ein gesetzter, kein "natürlicher"; jedes geräusch kann ein ton sein.

jeder der 12 töne der oktave, jeder auf irgendeine weise erzeugbare klang ist gleich berechtigt, ein harmonisches stratum zu erzeugen.

die unterscheidung von harmonie und disharmonie, von melodie undl ärm, von rhythmus und unzeitigkeit wird nie nivelliert noch negiert,sondern als TEXNH eingesetzt, es gibt keine ungesetzten gesetze.

eklektizismus und deterritorialisierung sind die höchsten tugenden, jedeGeschichte, jede überlieferung ist unser.

das musikalische kunstwerk hat immer eine räumliche und eine theatralische fluchtlinie.

kunst ereignet sich unter dem risiko der lächerlichkeit, oder sie ist überhaupt nicht.