Projekte

Der Kettenbrief

Ein aktuelles Projekt der Apollinischen Netze und Seife ist der “Kettenbrief”

Ausgehend von der Frage, ob die musikalischen Ideen des Trios noch funktionieren, wenn der eine nicht weiß, was der andere spielt, entstand die Idee des Kettenbriefes:

der Erste nimmt ein Solostück von etwa 10 - 15 Minuten Länge auf und gibt den Tonträger an den nächsten Spieler weiter, der seinerseits zu diesem Solo etwas spielt und die daraus entstehende Tonspur an den Dritten weitergibt.

Auf diese Weise werden immer mehr “Solospuren” übereinander gelegt und ergeben so etwas neues - und hoffentlich ein “Stück”.

Ein interessantes Experiment, das mittlerweile in die 5. “Runde” geht.

Am Anfang stand die Frage, ob es hörbar ist, dass nicht gleichzeitig gespielt wurde. Auslöser für diese Frage waren musikalische Beispiele bei denen zu Musik, die vom Tonband lief, gespielt wurde und der daraus entstehende Eindruck, dass dies eine “Herausforderung” darstellt, da man nicht so spontan auf die Ereignisse reagieren kann, wie wenn man “live”spielt - da man das Gehörte vorher nicht kennt und nicht beeinflussen kann.

Jetzt wo ich ihn höre, würde ich sagen: ich merke keinen nennenswerten Unterschied zu unserem “live” Spiel, finde es aber ein sehr gelungenes Stück - wenn auch meine Gitarrenspur diesmal zu laut ist - vielleicht ist das das “Schicksal” dessen, der gerade einspielt??

Das “Pegeln” ist schwierig, aber das Stück ist klasse! Sehr abwechslungsreich und es verändert sich von mal zu mal sehr - wird immer “dichter” - ohne alles “zuzukleistern”

schön.

Bin sehr gespannt wie es weitergeht!

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